Alkoholkonsum fördert das Wachstum von Tumoren

Schwerer Alkoholkonsum fördert das Wachstum von Tumoren. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Washington State University nach zahlreichen Versuchen mit Mäusen. Dass Alkoholmissbrauch zu Krebserkrankungen führt, war den Forschern hinlänglich bekannt. Neu hingegen ist, dass der Alkohol auch die Tumore weiter wachsen lässt, also die Erkrankung beschleunigt. In Laborversuchen mit Mäusen, die an Melanomen litten, entwickelten sich bei denjenigen, die Alkohol konsumierten, die Tumore rascher. Sie verloren an Körpergewicht und hatten schlechtere Überlebenschancen als die Tiere, die abstinent waren. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Verlust des Körperfetts das große Problem sei. Dieser Umstand lässt darauf schließen, dass der Krebs weiter wächst, berichtet BBC-online.

"Der Alkoholkonsum führte zum Verlust des Körperfetts bei den Mäusen mit den Melanomen", so Gary Meadows von der Washington State University. Der Rückschluss sei deshalb interessant, da viele Krebspatienten am Ende ihres Leidens rapid an Körpergewicht verlieren, obwohl sie normale Menge an Nahrung zu sich nehmen. "Es wird vielfach angenommen, dass der Verlust an Gewicht den Fortschritt des Krebses bedeutet und damit die Überlebensrate senkt", so Meadows. Alkohol sorge dafür, dass die Immunabwehr des Körpers, insbesondere die der "Killer-T-Zellen" unterdrückt werde, meint Studienleiter Carl Walterbaugh. "Diese sind aber gerade für die Abwehr der Tumorzellen notwendig und wichtig", so der Forscher.

Alkoholabusus sorgt dafür, dass der Körper Fett als Energiequelle verwendet. Wenn kein Körperfett mehr vorhanden ist, nimmt der Körper die Energie vom Alkohol und schwächt dadurch das Immunsystem.

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