Arthrose: Sport ist gesund!

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Bewegen! Wenig belasten
Das Maß an Bewegung hat direkte Auswirkungen auf die Nährstoffversorgung des Knorpels und die Gelenkstabilisierung der Muskeln, weshalb Sport sowohl als vorbeugende als auch therapeutische Maßnahme eine bedeutende Rolle spielt.

Ernährung des Gelenkknorpels
Da der Gelenkknorpel keine Blutgefäße besitzt, erfolgt seine Nährstoffversorgung ausschließlich über die Gelenkflüssigkeit, die von der Gelenkinnenhaut produziert wird und zugleich als „Schmiermittel“ dient. Bei einer Bewegung des Gelenks und der folglich stärkeren Durchblutung der Gelenkinnenhaut werden zum einen vermehrt Nährstoffe in die Gelenkflüssigkeit abgegeben, so dass diese besonders reichhaltig den Knorpel umspült. Zum anderen wird die Gelenkflüssigkeit mit jeder Bewegung an den Knorpel gepumpt, der auf diese Weise optimal versorgt wird.

Muskelaufbau
Der Knorpel hat neben seiner Schutz- und Gleitfunktion im Gelenk ebenfalls die Aufgabe eines Stoßdämpfers. Er fängt Sprünge auf und federt starke Belastungen ab. Unterstützung erhält er dabei von den umgebenden Muskelgruppen, die dem Gelenk Halt geben und es entlasten. Je stärker die Muskeln sind, beispielsweise die Oberschenkelmuskulatur für das Kniegelenk, desto eher können sie ihre stabilisierende Funktion ausüben. Der Knorpel wird folglich weniger beansprucht und abgenutzt

Risikofaktor Bewegungsmangel
Neben dem natürlichen Alterungsprozess, Fehlbelastung oder Übergewicht ist Bewegungsarmut als eine Ursache für den Knorpelabbau nicht zu unterschätzen. Sowohl das Absterben von Knorpelzellen durch ungenügende Nährstoffversorgung als auch die Überbelastung des Knorpels durch fehlende Muskelunterstützung fördern einen schnellen Gelenkverschleiß.

Bluthochdruck wirksam senken

Etwa 25 Millionen Bundesbürger haben Bluthochdruck. Nur jeder Zweite weiß davon. Unter dem Motto „Gesunder Blutdruck – gesunder Herzschlag“ informiert ...