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Auf kaum einem Gebiet in der Gastroenterologie wurden in den letzten Jahren mehr Fortschritte erzielt als bei den Refluxerkrankungen. Moderne medikamentöse, endoskopische und chirurgische Behandlungsmethoden bieten den Patienten heute ein breites Anwendungsspektrum. Weil die Entwicklung aber rasant fortschreitet, ist regelmäßiges Informations-Update für Ärzte in Klinik und Praxis notwendig. Dies bot der Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen (bng) seinen Mitgliedern auf einem Symposium.Riesenpotenzial bei deutschen Gastroenterologen
Als Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Gastroenterologen wurde die bisher größte prospektive Studie über das Risiko der ambulanten Endoskopie angeführt. Unter Mitwirkung von 94 Gastroenterologen konnten innerhalb eines Jahres die Ergebnisse von über 110.000 Gastroskopien, 80.000 Koloskopien und 14.000 Polypektomien veröffentlicht werden. Dabei stellte sich heraus: Die niedergelassenen Gastroenterologen haben weltweit die niedrigste Komplikationsrate in der gastrointestinalen Endoskopie, wie die vorgestellte "bng-Takeda-Refluxstudie" zeigt. In diese noch andauernde Online-Anwendungsbeobachtung (AWB) seien innerhalb von nur 6 Monaten von 36 Praxen ca. 2.000 Patienten eingebracht worden.





