Geht die Drückebergerei der Männer bei der Verhütung dem Ende entgegen?

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Diese Tatsache wird ja wohl niemand ernsthaft bezweifeln wollen: Die Verhütung ist vorwiegend Sache der Frau. Von mehreren Möglichkeiten steht dabei die Pille im Vordergrund. Aber weltweit, so ist der „New York Times" zu entnehmen, wollen Frauen auch auf diesem Sektor mehr Gleichberechtigung, wollen sie an dieser Bürde die Männer mehr beteiligt sehen.

Abgesehen von Kondomen, die er auch nicht immer zur Hand hat, gibt es für ihn bisher nur die Vasektomie, in deutschen Lexika auch Samenleiterresektion genannt. Das ist ein chirurgischer Eingriff, dem Mann sich nur ungern unterzieht. Erstens muss operiert werden, zweitens gibt es nicht immer - wenn auf einmal Kinder erwünscht sind - die Umkehr, die Refertilisation, also die Wiederherstellung der Zeugungsfähigkeit. Im Verlauf einer Vasektomie wird schließlich die Samenleiter durchtrennt und aus ihr ein zwei bis drei Zentimeter langes Stück entfernt. Hinzu kommt etwas, was weitestgehend unbekannt ist: Ein Mann ist in den ersten drei Monaten nach einem solchen Eingriff durchaus noch zeugungsfähig, weil sich in seinen unteren Samenwegen durchaus noch Spermienvorräte befinden.

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